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Letzte Änderung: 23.11.2004



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Gothic II story

Stefan Kalveram (Story Autor/Skripter) und Björn Pankratz (game designer) gewähren Euch einen ersten Einblick in die epische Geschichte von Gothic II:

Die Welt

König Rhobar war alleine im Thronsaal und starrte nachdenklich auf den kleinen Brocken Erz vor sich. Fasziniert betrachtet er die violetten Adern, die den Brocken durchzogen und ihm seine magischen Eigenschaften gaben.

"Mit diesem Erz wurde mein Reich aufgebaut... und ohne das Erz werde ich es wieder verlieren. Mein ganzes Reich versinkt im Chaos, überall erheben sich die Bauern und weigern sich, den von ihnen verlangten Tribut zu zahlen.
Und ich kann nichts dagegen tun!
Zu viele Schlachten habe ich verloren, zu viele Soldaten haben ihr Leben gelassen. Meine Armee ist klein geworden... zu klein, um den Orks entgegenzutreten. Wenn kein neues Erz aus Khorinis kommt, werden wir den letzten Ansturm der Orks nicht überleben."


Er stand auf und ging zum Fenster. Über der Stadt lag eine gespenstische Ruhe. Nur das Trommeln der Orks war in der Ferne zu hören.

Sein Blick schweifte zum Hafen, zu den Resten seiner einst so mächtigen Kriegsflotte. Die Esmeralda, ein armseliges Handelsschiff, ... das war alles, was ihm geblieben war. Der Rest seiner Flotte lag auf dem Grund der Meere verteilt, versenkt durch die mächtigen Sklavengaleeren der Orks. Er riss sich von dem traurigen Anblick los; sein Blick wanderte weiter zu den mächtigen Schornsteinen der großen Schmelzöfen. Schon seit zwei Wochen war kein Feuer mehr zu sehen. Schwarz uns trostlos standen sie da, wie das Skelett seines einst so mächtigen Reiches. Ohne das Erz aus Khorinis hatten seine Armeen eine Niederlage nach der anderen erlitten. Nun waren die Waffenkammern leer, und ohne neues Erz konnte er nicht die erforderlichen Soldaten ausheben, die er brauchte, um das Kriegsglück zu wenden.

Er konnte es drehen, wie er wollte: Er brauchte das Erz!

"Ich muss eine Entscheidung treffen. Noch hat sich der Belagerungsring der Orks nicht vollends geschlossen. Noch könnte ein Ausfall gelingen. Wer weiß, wie lange noch? - Nein.
Ich habe weder die nötigen Männer noch ausreichend Waffen. Ein Ausfall wird nichts nützen. Ich brauche Erz."


Während sein Blick über die Hauptstadt seines Reiches schweifte, fasste er einen kühnen, verzweifelten Plan.

"Wenn dieser Plan scheitert, dann haben wir verloren. Dann wird mein Reich in Trümmern liegen und nur noch die Gelehrten werden sich erinnern. Aber noch könnte die Zeit reichen. Noch bin ich nicht geschlagen. Wenn ich schnell handele, dann könnte es klappen."

Er riss sich aus seiner Lethargie und winkte einen Boten herbei.

"Schickt Lord Hagen zu mir, ich habe einen Auftrag für ihn!"

Kurze Zeit später kam ein sichtlich müder Krieger in den Thronsaal. Er hatte, wie viele andere Soldaten auch, seit Tagen nicht geschlafen; nur seine eiserne Disziplin hielt ihn noch auf dem Beinen.

"Ihr habt nach mir verlangt, mein König?"
"Lord Hagen, ich habe eine Mission für euch. Unser aller Überleben, das Schicksal des gesamten Reiches, hängt von ihr ab. Ihr dürft nicht versagen!"
"Mein Leben hat keine Bedeutung, mein König. Ich werde die Mission erfüllen - oder ich werde sterben."
"Ich gebe dir die Esmeralda. Nimm die hundert besten Krieger aus deinen Reihen und segele mit ihnen nach Khorinis. Du wirst nicht eher zurückkehren, bis die Laderäume des Schiffes mit Erz gefüllt sind!
Wir haben nicht viel Zeit. Du brichst auf der Stelle auf!"


Das Spiel

"Wenn du etwas suchst und nicht weißt, wo du es finden kannst,
dann geh nach Khorinis - dort wirst du es ganz sicher kaufen können."

- Sprichwort (Verfasser unbekannt) -


Das Minental von Khorinis. Lange vergessen waren die ruhmreichen Tage der einstmals ertragreichen Erzminen des kleinen Landstrichs am Rande des Meeres. Umringt von der undurchdringlichen magischen Barriere fristeten die Sträflinge in dem scheinbar natürlichen Gefängnis ihr Dasein.

Letztlich war es einem einzigen Mann gelungen, die Ketten der Gefangenschaft zu sprengen. Er folgte seinem eigenen Ruf der Freiheit, der ihn tief in die unterirdischen Tempel dieser Welt führte. Bereit jeden Preis zu bezahlen, gelang es ihm das Böse aus dem Tal zu verbannen und die magische Barriere für immer zu zerstören.

Angespornt vom Hass ihrer jahrelangen Gefangenschaft strömten die Gefangenen durch den einzigen Pass in die lang ersehnte Freiheit. Niemand in Khorinis war auf das Geschehene vorbereitet, zu lange hatten sie schon im Schatten der scheinbar unzerstörbaren Kuppel gelebt. Die kleine Garnison der Miliz hatte dem Ansturm der Häftlinge nichts entgegen zu setzen. Nach einigen blutigen Gefechten gelang es vielen der Sträflingen, sich in den Bergen und Wäldern des Umlandes zu verstecken.

Die stetig zunehmenden Überfälle in der Umgebung der Stadt und das immer dreistere Auftreten der Banditen schienen die gesamte Stadt zu lähmen. Angestachelt durch die Unfähigkeit der Miliz, ihre Höfe zu schützen, verbündeten sich einige der Bauern mit den Geflohenen und verweigerten von nun an dem König die Gefolgschaft.

Khorinis sieht einer ungewissen Zukunft entgegen, immer mehr Nahrungslieferungen der Bauern bleiben aus und die Vorräte in den Kellern schwinden schneller, als den meisten lieb ist.
Die Macht der Miliz endet am Stadttor. Niemand außerhalb der Stadtmauern ist vor den Überfällen der Banditen sicher.

Es herrscht Krieg in Khorinis! Ein Krieg unter den Menschen!

Doch was niemand ahnt: Das Böse ist nicht tot. Es formiert sich neu. Es formiert sich, um den Menschen den letzten Todesstoß zu versetzen.
Und niemand kann es aufhalten.

Niemand?
































































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